Flexnet, was ist das?

Hallo Leute!

Mich hat das FLEXNET-System so ]berzeugt, das ich mich nun entschlossen habe
eine eigene Rubrik daf}r zu er|ffnen, das ist es n{mlich wirklich Wert!

Flexnet, was ist das?

FLEXNET ist ein PR-System f}r den PC, das wie der Name schon sagt, sehr
flexibel einzusetzt ist! Entstanden ist FLEXNET f}r den (wie sollte es auch
anders sein) Amateurfunk und ist dort eigentlich als Nodesoftware gedacht.
Da die Nodes dort immer mehr k|nnen und es zu immer gr|~eren Kompatibli-
t{tsproblemen der verschiedenen Nodesoftwaren untereinander kahm, schlossen
sich deshalb einige Programmierer zusammen (u.a. ist auch das Baycom-Team mit
dabei) um nun eine gemeinsame Software zu entwickeln, gegannt FLEXNET!
Trotz der bereits ziemlich hohen Versionsnummer von momentan 3.3d, steckt das
FLEXNET-System noch in den Kinderschuhen, diese hohe Versionsnummer wurde
n{mlich nur deshalb angegeben um mit den RMNC-Knoten kompatibel zu sein.
Was das Flexnet-System allerdings bereits jetzt leistet, stellt alles andere im
PC-Sektor in den Wind (PR-bezogen gemeint)!
Es rentiert sich also in dieser Rubrik weiterzulesen! Tschau, 55+73 de Andreas!


Was kann Flexnet?

Flexnet hat ein imenses Leistungsspektrum! Es f{ngt an beim ausgezeichnetem
Node der ohne weitere Hardware auf bis zu 15 Kan{le/Frequenzen gleichzeitig QRV
sein kann, und das mit Modems, TNCs, Kiss-Ports, Uscc-Karten wild gemischt!
Weiter gehts mit der Tatsache das sich Flexnet mit nahezu jeder Software
vertr{gt und mit nahezu jeder Terminal-Software zusammenarbeitet!

Dann verwendet Flexnet den wohl besten AX.25-Protokoll-Treiber den es jeh f}r
den PC gegeben hat! Nahezu alle Parameter (bis aufs Mycall, Baudrate und
TXDelay) stellen sich vollautomatisch f}r jeden Port und jedes QSO getrennt
auf die gerade herrschenden Bedingungen ein! Man braucht }berhaupt nichtsmehr
einstellen, Kampfparameter geh|ren damit endlich der Vergangenehit an!
Dann ist Flexnet die (mir bekannte) einzigeste Software f}r den PC bei der der
Framesammler funktioniert (das gibts sonst nur noch beim C64/128)! Mit dem
Framesammler alleine erh|ht sich bei schlechten Verh{ltnissen die ]bertra-
gungsrate bis um }ber das zehnfache, die Autoparameter tun ihr }brigends!
Au~erdem belastet man damit die QRG weitaus weniger!

Wer das jetzt lie~t und sich etwas mit dem AX.25-Protokoll auskennt, der wird
sich wohl jetzt wie im siebtem Himmel vorkommen! Ich selber mu~ zugeben das ich
es nie f}r M|glich gehalten h{tte einmal eine PC-Software mit funktionierendem
(!) Framesammler zu sehen! Ich hab ihn auch selber getestet und er funktioniert
auch wirklich! Genausogut wie beim C64/128! Tsch}}}}ss, 55+73 de Andreas!


Die Flexnet-Module:

Da Flexnet f}r universalen Einsatz konzipiert wurde, arbeitet es mit nahezu
jeder anderen Software zusammen, ja es l{uft sogar unter Windows! Um nun
auch mit den vielen bereits vorhandenen Terminal-Softwarearten zusammenarbeiten
zu k|nnen, sind verschiedene Module vorhanden.
Um nun den Rechner f}r Flexnet vorzubereiten, wird als erstes FLEXNET.EXE
gestartet, als Parameter kann man hier den f}r Flexnet reservierten
Speicherbereich (in kByte) angeben.  LH FLEXNET 30
Nun wird der oder die erforderlichen Kanaltreiber geladen. Mit Flexnet k|nnen
ohne erforderliche Hardware (gen}gend COM-Ports vorausgesetzt hihi) bis zu 15
Kan{le gleichzeitig benutzt werden! F}r folgene Anwendungen gibt es momenten
bereits Treiber:
USCC   - Treiber f}r die USCC-Karte (wurde f}r das Baycom-System gebaut)
KISS   - Treiber f}r den Kiss-Port (damit k|nnen zwei Rechner mit einem
         Null-Modem-Kabel f}r PR miteinander verbunden werden)
SER12  - Serieller Schnittstellentreiber (COM-Ports) f}r Modems
TNC    - Treiber f}r TNCs
DUMMY  - Dummy-Treiber f}r Testzwecke und als L}ckenf}ller

Die entsprechenden Kanaltreiber werden nun geladen, z.B. ein Treiber f}r ein
Modem an COM-Port 1:  LH SER12 1
Nun kann der Flexnet-Node geladen werden der das ganze System ja erst richtg
abrundet! Wer allerdings keinen Node will oder braucht kann diesen Punkt auch
}berspringen. Das Flexnet-System l{uft zwar dann ohne Node, aber hat trotzdem
noch viele andere Vorteile gegen}ber anderen AX.25-Treibern. Node laden mit:
LH FLEXDIGI
Um nun Flexnet erst richtig zu installieren wird das Hauptprogramm geladen:
LH FLEX
Nun mu~ man dem Flexnet noch mitteilen, welche Module er wie und auf welchem
Kanal unterst}tzen soll und das geht f}r den COM-Port z.B. so:
FSET MODE 0 1200cu
0 ist hier der verwendete Kanal (von 0-14 f}r jede Anwendung einer), 1200 ist
die Baudrate und cu die Configuration (c bedeutet hier z.B. digitale
Rauschsperre ein, u bedeutet normaler Benutzerzugang f}r den Node)
Wird nun keine Terminal-Software geladen oder ist es dort nicht m|glich das
TXDelay anzugeben, so kann dies auch gleich hier erledigt werden:
FSET TX 0 20         (setzt auf Kanal 0 das TXD auf 20)

So, ab jetzt l{uft der FLEXNET-Node! Total unsichtbar, aber er l{uft! Es sind
auch nicht mehr Parameter zum Betrieb erforderlich (bis auf das Node-Call das
man nat}rlich schon irgendwann mal eingestellt hat hihi), da sich der Node und
ein evtl. angeschlossenes Terminal vollkommen selber einstellt! Kampfparameter
geh|ren also hiermit der Vergangenheit an! Persistance, Retrys, Frach, Maxframe
etz. alles stellt sich auf die momentanen Verh{ltnisse vollkommen von selbst
ein!
Da man jetzt nat}rlich nicht nur einen Node betreiben will, sondern selbst auch
noch auf PR "mitschreiben" will, gibts nun wieder zwei M|glichkeiten:
Entweder man hat nun eine Software die ohne zus{tzlichen Treiber direkt mit dem
Flexnet-System komunizieren kann (wie z.B. das mitgelieferte Baycom-Terminal,
die neue Baycom-Box und ab jetzt auch jede neu erscheinende Baycom-Software!)
oder man l{d jetzt noch den Flexnet-The-Firmware-Emulator und kann dann jede
Terminal-Software die mit einem TNC oder TFPCX l{uft, betreiben.  LH TFEMU
Nun kann jedes belibige Teriminal wie GP, TE, SP, TOP, WINGT etz. geladen werden
(man mu~ nur aufpassen das der Speicher nicht zu knapp wird hihi).
Hat man dann seine PR-Session beendet kann man das komplette Flexnet-System mit
FLEX /u   wieder entladen.

Man sieht also schon, das ganze System ist so flexibel als irgend m|glich
gemacht, umsonst hei~ts ja nicht FLEXNET! Tsch}}}}ss! 55+73 de Andreas!




Die TXDelay-]berwachung von Flexnet:

Nicht genug das Flexnet seine eigenen Parameter selbst einstellt und somit
jeglichen Mi~brauch (von wegen Kampfparameter uns so) unterbindet, es }berwacht
auch gleichzeitg noch die "Kampfparameter" der anderen Stationen, besonders das
TXDelay! Jedes TXDelay das l{nger als 150ms dauert (entspricht einer Ein-
stellung von 15) fasst Flexnet als "Feind" auf und leitet die n|tigen
"Kampfhandlungen" ein! Und das gute daran ist: Die TXD-]berwachung kann weder
abgeschaltet, noch h|hergestellt werden! So werden endlich mal alle gezwunden
ihr TXD gescheit einzustellen, das wird bestimmt nicht schaden hihi!

Zum TXDelay-Einstellen kann man }brigends ganz leicht den Flexnet-Node ver-
weden: Man stellt sein TXD so weit herunter (irgendwo zwischen 15 und 25), bis
man vom Flexnet-Node keine "Bescherde" mehr bekommt. Ist dieser Wert gefunden
zieht man nochmals 2-3 Stufen davon ab und stellt dies dann als neues TXD ein.
Bei allen neuren Stabo-Ger{ten kommt man so }brigends ziemlich genau auf den
Wert 15 (nebenbei bemerkt, das ist genau der Wert mit dem meine Station und die
BX0GBF nahezu als einzige bisher gefahren sind).

So, das was dann mal wieder, Tsch}}}}s und viel Spa~ beim TXD-einstellen hihi!


Installation der FLEXNET
Hallo Leute...

Ich mchte euch mit diesem Text den Flexnet etwas nher bringen. Ich werde
nicht die Funktionen dieses Sytems erklren, sondern euch vielmehr eine
kleine Anleitung geben, wie ihr den Flexnet bei euch installiert.
Eine gut beschriebene Erklrung knnt ihr vom AS1GBF lesen.
Prinzipiell mu ich jetzt erstmal sagen, da ich in die Box vorerst nur die
Files einspiele, welche zum betreiben notwendig sind.
Die Zusatzdatei, da man damit auch einen vernnftigen NODE auf die Beine
stellt wird in Krze folgen.
Es sind 2 Dateien in der Box, welche beide mit ARJ gepackt wurden.
Sie mssen BEIDE downgeloadet werden. Hat man nur die eine, so funktioniert
der Flexnet NICHT!!!

Hat man sich also nun Beide Dateien aus der Box geholt, so mu man sie zuerst
entpacken. Anschlieend hat man einen Wust an EXE und DOC Dateien vor sich.
Diese sind aber alle Notwendig, oder dienen dem besseren Verstndnis.

Eigentlich hat man nun auch schon fast alles erledigt, um mit dem Flexnet auf
Sendung gehen zu knnen. Das einzige was man jetzt noch machen mu, ist eine
kleine Batch Datei zu schreiben, die einem das manuelle Laden der einzelnen
Programme abnimmt.


Die Batch Datei knnte folgendes Aussehen haben:

lh flexnet 20                    "20kB Arbeitsspeicher"
lh ser12 1                       "Modem an COM 1. Fr ein Modem an COM 2
                                  lh ser12 2 schreiben !!!"
lh flexdigi                      "Flexnetnode laden"
lh flex
fset mode 0 1200cu               "Einstellung der Baudzahl und der SOFT-DCD"
fset txd 0 20                    "Einstellung des TXDelays: Hier 20"
lh tfemu                         "Starten des Hostmode-Emulators"



So, dies war dann auch schon die Batchdatei.
Die Angaben in Anfhrungszeichen drfen NICHT mit abgetippt werden.

Will man nun ein Terminal Programm z.B. GP starten, so mu man zuerst diese
kleine Batch-Datei starten, und anschlieend sein GP.

ACHTUNG: Bei verwendung des FLEXNET mu das TFPCX NICHT geladen werden !!!
         Der Flexnet dient als TFPCX-Ersatz.



Vorteile des Flexnet gegenber des TFPCXs:

Der FLEXNET besitzt einen besseren Empfang als das TFPCX, d.h. auch etwas
schwchere Stationen knnen noch gelesen werden, was bei TFPCX nicht mglich,
oder schlechter mglich wre.

Der FLEXNET stellt seine Parameter SELBER ein, und passi diese den aktuellen
Begebenheiten eines QSOs an. Kampfparameter sollten nun der Vergangenheit
angehren!
Ich selber habe das einmal beobachtet, wie der Flexnet das MAXFRAME umstellt
bei einer Verbindung. Von 2 bis 7 hatte ich alles vertreten. Schaut's euch doch
selber mal mit ESC + O an, welche Werte da rauskommen. Dies gilt auch fr
einige andere Werte.

Der FLEXNET hat eine automatische Erkennung des TXDelays. Hat nun eine Statin
ein zu langes TXD (WAS LEIDER FAST ALLE HABEN !!!), so sendet der Flexnet eine
entsprechende Nachricht aus, und trennt die Verbindung.

Zu lange TXDelays belasten nur die Frequenz. Stellt diese also sinnvoll ein,
und die Frequenz wird um einiges freier sein. Meistens reicht ein Wert zwischen
15 und 25 schon absolut aus. Selbst ich mit meiner kleinen DNT, welche ja eher
zu den langsamen Kisten gehrt, kann ohne Probleme ein TXD von 15 einstellen!
brigens hat die R0BOX optimale Werte eingestellt. Ich hab zu ihr noch nie eine
Fehlermeldung geschickt, und trotzdem klappt die Verbindung super.


Wenn viele User anstatt des TFPCXs das Flexnet einsetzen, so wird schon
allein durch die Anpassung der Parameter ein besserer Packet-Verkehr
gewehrleistet sein.


ANMERKUNG:
Da der FLEXNET die Parameter selber einstellt ist es nicht ratsam die
Software-DCD (Digitale Rauschsperre) zu niedrig einzustellen. Ist diese zu
klein, so geht eure Kiste nur recht selten auf Sendung. Bei gut eingestellter
DCD ist der FLEXNET aber auch nicht langsamer.
Die Werte der DCD sollten so bei 20-25 liegen. Dies ist aber auch wieder
abhngig von der Lautstrke der Kiste. Probiert doch einfach mal etwas rum.


Sollten noch Fragen auftauchen, so schickt mir doch einfach ein kurzes REPLY.

_______________________________________________________________________________
        R21MU @R0BOX   Op:Mike   QTH:Regensburg/JN69AA   29.01.1996


Die Dateien!

Hallo Leute,

da auch ich zu Anfang einige kleinere Probleme mit Flexnet hatte, hier ein 
paar Sachen, die ich bis jetzt herausgefunden habe.
Ich bernehme keine Garantie fr die Richtigkeit und hoffe das ihr evtl. auch
ein paar Mails darber schreibt!

Alle Dateien, mit Ausnahme MH.FPR knnen bei connectetem NODE mit
W <Dateiname ohne .fpr)
geschrieben werden. Nach Fertigstellung der Datei wird sie mit der Eingabe
von  CTRL+Z gespeichert.

Die Dateien, die FLEXNET (FLEXDIGI) anlegt:
-------------------------------------------


Datei       gehrt zu Befehl     Zusatzinfo
------------------------------------------------------------------------------

A.FPR       (A)ktuell            A.FPR wird vom Sysop bei connectetem Node
                                 mit dem Befehl   W A  (write A) eingegeben.
                                 Hier kann der Sysop eigentlich alles hinein-
                                 schreiben, sinnvoll ist jedoch etwas aktuel-
                                 les. Zum Abruf siehe unter BEFEHLE

B.FPR       (B)eacon             ber diese Datei kann ich keine genaue Aus-
                                 kunft geben. Ich habe lediglich herausge-
                                 funden, da sie entsprechend wie A.FPR mit
                                 dem Befehl W geschrieben wird und sie ent-
                                 hlt vermutlich den Bakentext. Da meines
                                 Wissens jedoch im Moment die Baken noch
                                 nicht richtig funktionieren bzw. Baken so-
                                 wieso strend sind, kann man sie evtl. fr
                                 andere Zwecke mibrauchen.

C.FPR                            C.FPR wird wie oben beschrieben editiert und
                                 enthlt den Connecttext des Nodes.

H.FPR       (H)elp               H.FPR ist die Datei, die bei Aufruf durch den
                                 Befehl HELP an den Benutzer ausgegeben wird.
                                 Editierung wie oben.

I.FPR       (I)nfo               I.FPR ist die Datei, die bei Aufruf des
                                 Befehls INFO an den Benutzer ausgegeben
                                 wird. Sie sollte eine kurze Beschreibung des
                                 Nodes beeinhalten. Editierung wie oben.

L.FPR       (LO)cal              L.FPR enthlt einen Text der zusaetzlich zum
                                 CTEXT ausgegeben werden kann. Bei Connect
                                 von FLEXDIGI wird praktisch zuerst der CTEXT
                                 und anschlieend der LOCALTEXT ausgegeben.
                                 Ntzlich ist dies z.B. wenn man mobile
                                 unterwegs ist; man setzt einfach den LOCAL-
                                 TEXT mit einem Hinweis, da man mobile ist,
                                 dann braucht man nicht alle Texte zu ndern.

MH.FPR      (MH)eard             Diese Datei wird von FLEXDIGI selbstndig
                                 angelegt und enthlt eine Liste der gehrten
                                 Stationen.
                                 Ein kleiner Tip:
                                 Wenn ihr eueren Rechner fters fr lngere
                                 Zeit ausmacht, dann baut doch evtl. in euere
                                 Batchdatei, die FLEXNET aufruft ein
                                 del MH.FPR, somit ist gewhrleistet, da
                                 bei Neustart von FLEXNET die MH gelscht
                                 wird und somit einigermaen auf aktuellem
                                 Stand bleibt.

S.FPR       (S)etsearch          S.FPR enthlt CALLS von DIGIS aus der
            (F)ind               Umgebung. Sie wird wie oben beschrieben edi-
                                 tiert und kann folgendermaen aussehen:

                                   PR0FLX            (Call des FLEXDIGIS)
                                   R0NODE PR0FLX     (erreichbares DIGI)
                                   usw.

                                 Wichtig das eigene Node (in diesem Fall
                                 PR0FLX mu immer mit angegeben werden!)
                                 Die Datei S.FPR wird im Zusammenhang mit dem
                                 Befehl (F)ind bentigt siehe BEFEHLE.


Soweit zu den Dateien, die FLEXDIGI anlegt. Beschreibung der Befehle im File
Die Befehle!


Flexdigi-Befehle


BEFEHL:        ABKKRZ.  AUSWIRKUNG
-------------------------------------------------------------------------------

(A)ktuell        (A)    - gibt den Text A.FPR von Platte an den Benutzer aus
                          + Text mu vorher vom Sysop eingegeben werden.

(B)eacon         (B)    - gibt den Bakentext des Nodes aus
                          + Text mu vorher vom Sysop eingegeben werden.

(C)onnect <call> (C)    - connected den angegebenen <call>
                          + es sind auch mehrere Digis mglich z.B.
                            c <call> <call>

(D)estination           - bisher nur Vermutungen, deshalb keine Angabe

(F)ind <call>    (F)    - sucht ber die in der Datei S.FPR gespeicherte
                          Digis nach <call>.
                          + Dies geschieht durch Aussenden eines UI-Paketes 
                            mit gesetztem Poll-Bit, was zur Folge hat, wenn 
                            die Station <call> QRV ist, da diese mit einem 
                            DM antwortet, dies registriert FLEXDIGI und gibt 
                            dann eine Meldung aus wie der <call> erreichbar 
                            ist.

(H)elp           (H)    - gibt die vom Sysop angelegt Datei H.FPR an den
                          Benutzer aus.

(I)nfo           (I)    - gibt die angelegt Datei I.FPR (Node-Info) an den
                          Benutzer aus.

(K)ill           (K)    - Sysop-Befehl, damit kann man bestimmte Ports des
                          Nodes disconnecten.
                          + zuerst das Node connecten (vom Terminal aus)
                            mit Befehl (U)sers den Connectstatus abfragen
                            mit (K)ill <port-nr> entspr. QSO abbrechen
                            [Port-Nr. ist die ganz linke Zahl die bei Befehl
                            (U)sers ausgegeben wird]

(L)inks          (L)    - gibt den momentanen Linkstatus des Nodes aus

(LO)cal          (LO)   - gibt den Local-CTEXT aus
                          + nur fr den Sysop gedacht, da der Localtext ja
                            sowieso beim Connect ausgesendet wird (falls vor-
                            handen)

(M)ail           (M)    - bei Eingabe dieses Befehls connected das Node
                          weiter zur mit dem Befehl M angegebenen Mailbox.

(M)ail <boxcall> (M)    - setzt das Call der Localmailbox

(P)arms          (P)    - gibt Parameter des Nodes aus

(Q)uit           (Q)    - beendet die Sitzung....

(S)etsearch      (S)    - zeigt die vom Sysop eingegebenen Pfade zu den
                          umliegenden Digis (S.FPR)

(T)alk <call>    (T)    - Leerzeichen nach Call anschl. Texteingabe
                          + sendet einen Text an eine im Node eingeloggtes 
                            Call

(U)sers          (U)    - gibt die momentan eingeloggten Stationen aus

(C)onvers        (C)    - !!!!Achtung gleiche Abk}rzung wie Connect!!!!
                          + Bei Eingabe von C ohne Zusatz, kommt vom Node
                            eine Angabe der momentan eingeloggten Stationen
                            Steht vor dem Call eine Zahl ist dieser User
                            im Conversmodus und man kann sich der Runde an-
                            schlieen.
                           + Ist keiner im Conversmodus und man mchte sich
                             in den Converswartemodus schalten gibt man bei
                             der Frage
                             Channel?
                             eine 0 ein
                             ansonsten entsprechend die Zahl die vor dem Call
                             des Conversusers steht


CONVERSKOMMANDOS: (nur im Conversmodus mglich)
-----------------------------------------------

/w                        - eingeloggte Conversbenutzer auflisten
/w n                      - Conversbenutzer von Kanal n auflisten
/c                        - Anzeigen der Converskanalnummer
/c n                      - auf Converskanal n wechseln
/s <call> text            - Text an <call> senden (nur dieser erhlt ihn)
/q                        - Conversmode beenden


SYSOP-Kurzdocumentation!

Hallo FLEXNET-Sysops!
---------------------

Ich glaub ihr habt alle schon auf eine Sysop-Documentation zum Flexnet gewartet
oder?
Daher werde ich mir in den n{chsten Tagen die Arbeit machen und die mir vorlie-
gende 8-seitige Sysop-Kurzdocumentation zumindest in den wichtigsten Punkten
abzutippen und hier in die Box einzuspielen.

Damit das ganze auch als Nachschlagewerk direkt aus der Box heraus verwendet
werden kann werde ich die Sysop-Docu in lauter kleineren Teilen einspielen.
Da nat}rlich ersichtlich sein soll, welche Mails zur Sysop-Docu geh|ren werden
alle Mails im Titel mit "SYSOP:" beginnen.

Wer dazu dann noch Fragen hat kann mir jederzeit ein REP schreiben, ich werde
dann versuchen diese Fragen so gut wie m|glich zu beantworten.
Allerdings will ich gleich um etwas Nachsicht bitten: Ich hab im Moment immer
ziemlich wenig freie Zeit darum kann es schon etwas dauern bis ich antworte,
auch kann es etwas dauern bis ich die komplette Sysop-Docu abgetippt und
eingespielt habe.


SYSOP: Einleitung

Sysop-Kurzdocumentation f}r PC/Flexnet Version 3.3d und 3.3e
============================================================

Dies ist keine vollst{ndige Documentation sondern eine Zusammenfassung der f}r
die Installation n|tigen Infos in Kurzform f}r Node-Sysops.
Der folgende Text enth{lt daher lediglich eine Auflistung zur Konfiguration und
Installation, jedoch keine allgemeinen Beschreibungen des Flexnet-Konzeptes,
der Routingverfahren, seiner Funktionen und Feinheiten. Deshalb sei an dieser
Stelle ausdr}cklich auf die Original-Sysop-Documentation zu RMNC/Flexnet von
G. Jost, DK7WJ verwiesen! Ohne diese k|nnen die vielf{ltigen M|glichkeiten von
PC/Flexnet nicht optimal genutzt werden.

Original Kurzdocumentation erstellt von: Michael Bloch, DF2VO am 01.01.1996
Umgeschrieben speziell f}r CB-PR von:    Andreas, AS1GBF am 25.03.1996

Literaturquellen
----------------

Zur Erstellung dieser Kuranleitung wurden folgende Vorlagen verwendet:

1. Sysop-Documentation RMNC/Flexnet v3.1a von G. Jost, DK7WJ, 01.05.1992
2. Documentation zu PC/Flexnet v3.3c von G. Jost, DK7WJ, 16.06.1995
3. Documentation zum Flexnet-TNC 'FTNC' v0.6i von F. Baumgarten, DC6IQ,
   12.03.1995
4. User-Documentation zu PC/Flexnet v3.3c von DG2GGP, DL2GRD und DF3VI,
   04.06.1995




SYSOP: Installation von Flexnet

Installation von PC/Flexnet auf einem PC
----------------------------------------

1. Installationsverzeichnis anlegen und PC/Flexnet-Files hineinkopieren oder
   PC/Flexnet-Files in das selbe Verzeichnis copieren in dem sich auch die
   Terminalsoftware (BC, GP, TOP etz.) befindet.

2. Falls die Parameter- und Texfiles in einem anderen Verzeichnis (z.B. Sub-
   directory) stehen, dieses vorher von Hand anlegen und im Batchfile mit der
   Variable FLEXNET angeben:  SET FLEXNET=<pfad>

3. Bei der ersten Installation die evtl. bereits vorhandene Konfogurationsdatei
   FLEXNET.FPR l|schen damit Flexnet beim ersten Start mit neutralen Parametern
   hochf{hrt.

4. Die einzelnen Module in folgender Reihenfolge laden, am besten mit LH
   (LOADHIGH) in den oberen Speicherbereich:

   a) FLEXNET.EXE  (optionaler Parameter: benutzte RAM-Gr|~e in kB)
   b) die einzelnen Kanaltreiber (z.B. SER12.EXE, 6PACK.EXE) ggf. mit Optionen
      (siehe Hilfe mit /?) in der gew}nschten Reihenfolge
   c) f}r Node-Betrieb den eigentlichen Flexnet-Node FLEXDIGI.EXE
   d) zum Abschluss FLEX.EXE zur Aktivierung des Systems

5. Nur einmal (nach erstmaligem Start von FLEXDIGI.EXE !) erforderlich:
   Eingabe der Sysop-Geheimzahl mit dem Utility SYSNUM.EXE

6. Jetzt k|nnen (m}ssen aber nicht!) die Parameter 'mode' und 'txdelay' mit dem
   Utility FSET.EXE voreingestellt werden. Diese Werte werden dann bei jedem
   Neustart unabh{ngig von der Parameterdatei FLEXNET.FPR wieder gesetzt.

7. Wenn erforderlich den The-Firmware-EMUlator TFEMU.EXE aufrufen (wird z.B.
   von GP und TOP ben|tigt und von allen anderen Terminal-Programmen die z.B.
   auch den TFPCX ben|tigen).

8. Eigentliches Terminalprogramm (z.B. BC, GP, TOP) starten und das Rufzeichen
   FLXNET connecten. Nun alle ben|tigten Parameter einstellen (z.B. Mycall,
   Mode, Txdelay).

9. Zum Schluss Flexnet mit dem Befehl FLEX /U wieder entladen.


Die Konfiguration einschl. der Sysop-Geheimzahl wird automatisch im Parameter-
file FLEXNET.FPR abgespeichert. Bei einer fehlerhaften Konfiguration muss daher
nur einfach die Datei FLEXNET.FPR gel|scht werden damit Flexnet wieder in der
Grundkonfiguration zur Verf}gung steht.



SYSOP: Die Start-Batchdatei

Batchdatei zum bequemen Starten von Flexnet (f}r ein serielles Modem)
---------------------------------------------------------------------

@ECHO off
rem ---------- Flexnet mit 20KB RAM-Speicher einrichten
LH FLEXNET 20
IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE
rem ---------- Kanaltreiber f}r serielle Schnittstelle COM 1 laden
LH SER12 1
IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE
rem ---------- Flexnet-Node laden
LH FLEXDIGI
IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE
rem ---------- Flexnet starten
FLEX
IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE
rem ---------- The Firmware EMUlator (falls erforderlich) starten
LH TFEMU
rem ---------- Eigentliches Terminal-Programm starten, z.B. GP
GP286
rem ---------- Flexnet aus dem Speicher entfernen
:ende
FLEX /U



SYSOP: Einstellen der Parameter

Parametrierung
--------------

Nach der Installation m}ssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:

a) eigenes Nodecall incl. SSID-Bereich mit dem Befehl MYCALL
b) Baudrate und Kanaloptionen mit dem Befehl MODE
c) TXdelay und SSID mit dem Befehl PARAM
d) Link zum eigenem Terminal mit dem Befehl LINK
e) Connect-Text mit einem Editor oder dem Befehl W C


Beispiel f}r ein serielles Modem mit 1200 Baud
----------------------------------------------

Vom Terminal aus das Rufzeichen FLXNET connecten und folgendes eingeben:

MY <nodecall>                  ;Nodecall einstellen
MODE 0 1200cu                  ;Modem: 1200 Baud, digitale Rauschsperre
P TX 15 0                      ;TXdelay 15
P S 0 0                        ;SSID -0
L 15 <stationscall> #          ;unsichtbaren Link zum Terminal einstellen
W C                            ;Connect-Text schreiben
- QTH:NODECALL:>               ;Beliebiger C-Text
<CTRL+Z>                       ;Texteingabe mit CTRL+Z beenden




SYSOP: User-Befehle
USER-Befehle
------------

A                            - AKTUELL, Abrufen des Textes "aktuelles"

B                            - BEACON, Abrufen der Beacon-Einstellungen

C                            - CONVERS, Conversmodus starten, daraufhin
                               0 f}r Conversrunde oder den eigentlichen
                               Converskanal eingeben.
    /w                       - Anzeigen aller Benutzer im Convers und Node
    /w  <n>                  - Anzeigen aller Benutzer auf Kanal <n> im Convers
    /c                       - Anzeigen der aktuellen Kanalnummern im Convers
    /c  <n>                  - Wechseln auf Kanal <n> im Convers
    /s  <call> <text>        - <text> an <call> schicken
    /t  <call>               - Talkmodus mit <call> starten
    /t                       - Talkmodus beenden
    /q                       - Conversmodus beenden

C     <call> (digi/port)     - CONNECT, <call> connecten, ggf. }ber (digi) oder
                               auf (port)

D     (*) (call)             - DESTINATION, Destination-Tabelle (Ziele) oder
                               Weg zu (call) anzeigen

D     <nodecall> "*"         - Anzeigen der Laufzeiten }ber verschiedene Wege

D     <nodecall> ">"         - Anzeigen der Laufzeiten auch zwischen einzelnen
                               Nodes

F     <call>                 - FIND, Nach <call> suchen

H                            - HELP, Abrufen des Helptextes

I                            - INFO, Abrufen des Infotextes

L     (*)                    - LINK, Anzeigen aller Linkinformationen

L     "**"                   - LINK, Anzeigen der Linkzeiten des letzten
                               Laufzeitentests

LO                           - LOCAL, Abrufen des Textes "lokales"

M     (?)                    - MAILBOX, Connecten der eingestellten Mailbox

MH    (call) (port/anzahl)   - MHEARD, Abrufen der MH-Liste, auch selektiv

MY                           - MYCALL, Anzeigen von Mycall und Connect-SSIDs

P     (*) (port)             - PARAMETER, Anzeigen der Layer1/2-Parameter

Q                            - QUIT, Verbindung beenden

S                            - SETSEARCH, Abrufen des Textes "setsearch"

ST                           - STATISTIK, Anzeigen der internen Kanalstatistik

T     <call> (text)          - TALK, Talkmodus mit <call>, oder (text) an <call>
                               senden

U     (*) (port/"=")         - USER, Usertabelle anzeigen, auch selektiv,
                               "=" zeigt nur die User in der Infobox

Zeichenerkl{rung
----------------

Parameter in <>-Klammer m}ssen angegeben werden, Parameter in ()-Klammern sind
optional und k|nnen daher auch weggelassen werden.
Zeichen in " " m}ssen direkt, aber ohne Anf}hrungszeichen eingegeben werden.
Das Zeichen / bedeutet "oder" (entweder der Parameter vor oder nach dem / kann
verwendet werden)



SYSOP: Sysop-Befehle
SYSOP-Befehle
-------------

CAL   <port> <min>           - CALIBRATE, sendet Calibriersignal der Dauer
                               <min> (0 beendet l{ngeres Calibrate)

K     <kanal>                - KILL, l|schen eines QSOs (disconnecten) aus
                               der Usertabelle heraus

L     <port/link> <call> (x) - LINK, Linkpartner <call> auf <port> oder via
                               Calleintrag <link> routen

L -   <call>                 - LINK, Linkeintrag <call> l|schen

M     <boxcall>              - MAILBOX, <call> als Boxrufzeichen eintragen

MO    <port> <mode>          - MODE, <port> auf <mode> einstellen

MY    <call> (ssid1) (ssid2) - MYCALL, <call> als Noderufzeichen eingeben,
                               ggf. mit SSID-Bereich von (ssid1) bis (ssid2)

P I   <min>                  - PARAMETER INFOBOX, Infobox-Timeout auf <min>
                               einstellen (mit 0 ausschalten)

P S   <ssid> <port>          - PARAMETER SSID, <ssid> auf <port> setzen
                               (mit <ssid>-Wert 16 SSID l|schen)

P T   <txdelay> <port>       - PARAMETER TXDELAY, <txdelay> auf <port> setzen

SY                           - SYSOP, Priveligierung anfordern

W A                          - WRITE AKTUELL, Text "aktuelles" schreiben
W B                          - WRITE BEACON, Text f}r Bake schreiben
W C                          - WRITE CONNECT, Connect-Text schreiben
W H                          - WRITE HELP, Helptext schreiben
W I                          - WRITE INFO, Infotext schreiben
W L                          - WRITE LOCAL, Text "lokales" schreiben
W S                          - WRITE SETSEARCH, Text "setsearch" schreiben

Zeichenerkl{rung
----------------

Parameter in <>-Klammer m}ssen angegeben werden, Parameter in ()-Klammern sind
optional und k|nnen daher auch weggelassen werden.
Das Zeichen / bedeutet "oder" (entweder der Parameter vor oder der nach dem /
kann verwendet werden)


SYSOP: Das MODE-Kommando
Das MODE-Kommando
-----------------

Mit dem MODE-Kommando werden die ]bertragungsgeschwindigkeit und die Kanal-
optionen f}r jeden Kanal einzeln eingegeben.
Die ]bertragungsgeschwindigkeiten k|nnen ein Vielfaches von 300 Baud sein, die
beiden Nullen k|nnen weggelassen werden.

Die Kanaloptionen bedeuten im Einzelnen:

'a'  - Auto-Link (nur Ethernet!)
'c'  - CRC auf KISS-Link / Software-DCD (digitale Rauschsperre)
'd'  - vollduplex-Kanal (Achtung: wirklich nur bei vollduplex angegeben!)
'm'  - DAMA-Modus
'r'  - externer, hardwarem{~iger Empfangstakt (z.B. f}r G3RUH-Modem)
's'  - Kanalsynchronisation (f}r zwei verriegelte Kan{le auf einer Frequenz)
't'  - externer, hardwarem{~iger Sendetakt (z.B. f}r G3RUH-Modem)
'u'  - Benutzerzugang (Ausgabe des Lokal-Textes, TXD-Messung, DAMA-Master)
'y'  - Auto-Sysop (immer privilegiert ohne Passwort-Eingabe)
'z'  - NRZ-Kodierung (z.B. f}r DF9IC-Modem)
'-'  - Kanal ganz abschalten

Beispiele
---------

MODE 0 12cu      - 1200 Baud Benutzertugang mit seriellem Baycom-Modem auf
                   Kanal 0

MODE 1 96dtrz    - 9600 Baud Vollduplex mit DF9IC-FSK-Modem auf Kanal 1

MODE 2 -         - schaltet Kanal 2 ganz ab (funktioniert nicht mit jedem
                   Treiber !)



SYSOP: Das PARAMETER-Kommando
Das PARAMETER-Kommando
----------------------

a) Einstellen des <txdelay> auf <port>:

   Syntax:        P T  <txdelay> <port>
   Wertebereich:  1-255 (in 10ms-Schritten)

b) Setzen einer <ssid> auf <port>:

   Syntax:        P S  <ssid> <port/16>
   Wertebereich:  Innerhat des mit MYCALL eingestelltem SSID-Bereichs

c) Einstellen des Infobox-Timeout:

   Syntax:        P I <min/0>
   Wertebereich:  60-255 (in Minuten, 0=kein Timeout)


Zeichenerkl{rung siehe USER oder SYSOP-Befehle.


Runtime-Error bei TOP/Flexnet
Hallo TOP/Flexnet-User!
-----------------------

Hier ein paar Tips um Fehler mit der oben genannten Software zu verhindern:
Ein Runtime-Error tritt bei TOP meistens dann auf wenns es
Speicherplatzprobleme gibt und man den EMM386-Treiber mit dem Argument "RAM"
betreibt. Abhilfe: In der Config.Sys den EMM386 mit dem Argument NOEMS
aufrufen, Beispiel:
DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE NOEMS

Nun bekommt man zwar statt dem Runtime-Error die Meldung: Nicht gen}gend
Speicher verf}gbar aber das Problem ist ja damit nicht gel|~t.
Als n{chstes sollte man daher die Zahl hinter "LH FLEXNET" entfernen damit
Flexnet mit dem minimal m|glichem Speicherplatz auskommt (15kB).
Grunds{tzlich ist }brigends immer zu sagen: Bei irgendwelchen Fehlermeldungen
beim Start von Flexnet oder den darauffolgenden Programmen IMMER zuerst mal
die Zahl hinter "LH FLEXNET" entfernen und nochmals probieren...

Und zum Schluss noch was: Reicht der Speicher immer noch nicht dann entfernt
mal unn}tze Treiber aus euerer Config.Sys/Autoexec.bat und lasst mal den
MEMMAKER laufen. Wichtig beim MEMMAKER ist dann noch: Auf die Frage
"Ben|tigen ihre Programe EMS-Speicher ?" immer mit NEIN antworten.

Tsch}}}}}}}}ss! vy 55+73 de Andreas!

PS: Die SYSOP-Documentationsreiche f}hr ich }brigends schon noch weiter, muss
nur mal wieder etwas "Luft" zum abtippen haben...



SYSOP: Die LINK-Eintr{ge
Die LINK-Eintr{ge
-----------------

Die Festlegung der Linkpartner erfolgt durch Eintr{ge mit dem LINK-Befehl.
Dabei k|nnen auch SSIDs mit angegeben werden. Die Linkoptionen bedeuten im
Einzelnen:

a) Einfache Links ohne Streckentest

 '$' - kein Streckentest
 '#' - kein Streckentest, Linkeintrag unsichtbar f}r normale Benutzer
       (damit sollte also der Link zum eigenem Terminal eingetragen werden)

b) Links mit Streckentest

 ' ' - ohne Option: normaler Streckentest und Weiterleitung/Austausch der
       Routinginformationen (Standardeintrag auf reinen Link-QRGs)
 '-' - der Linkpartner selbst wird lokal gehalten und nicht weitergeleitet,
       die Ziele des dahinterliegenden Subnetzes werden jedoch weitergeleitet
 '>' - der Linkeintragund die Ziele des dahinterliegenden Subnetzes werden
       nicht weitergeleitet (z.B. f}r interne Hausnetze)
 '!' - der Linkpartner selbst wird weitergeleitet, jedoch nicht Ziele des
       dahinterliegenden Subnetzes
 '@' - einfacher Test zur Laufzeitmessung f}r Anbindung von Nachbarn ohne
       Flexnet-Routingprotokoll (z.B. TheNet-Nodes)
 ')' - Nachbar bildet Subnetz, Linkeintrag unsichtbar f}r normale Benutzer
       (= Kombination aus '>' und '#')


Beispiele:

LINK  2 DB0NOD           setzt den Linkeintrag JS6NOD auf Port 2
LINK 15 DF2VOR #         setzt den unsichtbaren Terminal-Link auf Kanal 15
                         zum Erreichen des eigenen Terminals von au~en
LINK 15 DB0HOM-9 )       setzt eine unsichtbare S&F-SSID
LINK DB0NOD DB0PSC       setzt den Link DB0PSC via dem bereits eingetragenen
                         Link DB0NOD


Wichtig:

Da jeder Link der unter b) aufgef}hrt ist (Links mit Streckentest) alle drei
Minuten }berpr}ft wird und dies bei allen eingetragenen Links so gehandhabt
wird, sind solche Link-Eintr{ge nur auf reinen Link- bzw. Forward-QRGs sinn-
voll! Auf allen anderen QRGs, die ohnehin bereits }berbelegt sind sollte man
daher dringendst die unter a) aufgef}hrten Links (Links ohne Streckentest)
benutzen!!


SYSOP: Eingabe aller Textfiles
Eingabe aller Textfiles
-----------------------

Die Textfiles A.FPR, B.FPR, C.FPR, H.FPR, I.FPR, L.FPR und S.FPR werden im
Flexnet-Verzeichnis oder einem spezifizierten anderen Verzeichnis das mit
SET FLEXNET=<pfad> vor dem Starten von Flexnet angegeben werden muss,
angelegt.
Die Texte k|nnen entweder nach Connecten des Nodes im Sysop-Modus mit dem
Befehl W <buchstabe> eingegeben oder mit einem beliebigen Texteditor angelegt
und jederzeit ver{ndert werden.

Die MH-Liste wird vom Node automatisch alle 10 Minuten in das File MH.FPR
geschrieben. Wenn dieses File nicht vorhanden ist, legt es der Node selbstt{tig
an. Darum braucht sich der Sysop also nicht zu k}mmern.



SYSOP: Die Textfiles A,C,H,I,L
Die Testfiles A.FPR, C.FPR, H.FPR, I.FPR und L.FPR
---------------------------------------------------

Diese Files k|nnen beliebigen Text enthalten, es gibt keine speziellen
Vorschriften f}r den Aufbau.
Allerdings sollte am Anfang jedes Files ein CarriageReturn (CR) stehen, damit
die Texte bei der Ausgabe immer am Anfang einer neuen Zeile beginnen.
Au~erdem sollte man noch auf die Zeilenl{nge achten. Zeilen die l{nger als 79
Zeichen sind, werden bei den meisten PR-Terminals n{mlich nicht mehr richtig
angezeigt.

Bedeutung der einzelnen textfiles:

A.FPR  = Aktuell-Text
C.FPR  = Connect-Text
H.FPR  = Hilfe-Text
I.FPR  = Info-Text
L.FPR  = Local-Text

Bemerkung:

Der ausgegebene Connecttext der sich aus der Meldung "Flexnet v3.3e" und den
Texten C.FPR sowie L.FPR (nur bei Usereinstiegen) zusammensetzt, sollte nicht
l{nger als 80 Zeichen sein! Damit wird auch bei schlechteren Bedingungen zu
jeder Zeit ein funktionierender Connect erreicht.



SYSOP: Das Bakenfile B.FPR
Das Bakenfile B.FPR
-------------------

Beim BEACON-File gelten besondere Vorschriften f}r den Aufbau des Textes.
Es k|nnen beliebige Baken auf allen Ports programmiert werden. Jeder
Bakeneintrag in einem solchen File hat folgende Struktur:

# <min> <port> <tocall> (digicall) : <text>

"#"          trennt verschiedene Bakeninformationen voneinander
<min>        Zeit in Minuten zwischen zwei Bakenaussendungen
             (Wertebereich 1-255, 0 bedeutet keine Bake)
<port>       Port auf dem die Bake ausgesendet werden soll
<tocall>     Zielrufzeichen der Bake, hier k|nnen beliebige W|rter stehen
             wie BAKE, FLEX, RMNC, TEST oder {hnliches
(digicall)   digicall(s) }ber die die Bake ausgesendet werden soll
":"          Trennt die oben genannten Parameter vom eigentlichen Bakentext
<text>       eigentlicher, beliebiger Bakentext

Beispiel:

#30 0 FLEX: >>> Flexnet-Node Homburg - JN39PJ - Homburg/H|herberg <<<
#35 1 FLEX DB0DIG: - Interlink - DB0HOM-DB0DIG QRV
#60 0 CQ: Station DF2VOR bitte }ber DB0HOM connecten!

- Gro~- und Kleinschreibung spielt bei den Rufzeichen keine Rolle, es kann
  beides verwendet werden
- das Absenderrufzeichen einer Bake ist immer das eigene Rufzeichen (MYCALL)
  des Nodes

Bemerkung:

Verantwortungsvolle Node-Sysops senden ihr Bake nich |fters als alle halbe
Stunde einmal und maximal }ber einen weiteren Digi/Node aus. Dies entlastet
die QRG und tr{gt mit zu einem reibungslosen PR-Verkehr bei!



SYSOP: Das Setsearchfile S.FPR
Das Setsearchfile S.FPR
-----------------------

Beim SETSEARCH-File gelten ebenfalls besondere Vorschriften f}r den Aufbau des
Textes. Es k|nnen beliebig viele Suchpfade abgestrahlt werden. Die Anzahl der
Digipeater ist auf 7 begrenzt.

Die Struktur des SETSEARCH-Files:

<call> (call2) (call3) (call4) (call5) (call6) (call7)

Beispiel:  Suchpfade f}r FIND-Befehl

DB0NOD
DB0NOD-2
DB0DIG DB0NOD
DB0ZDF DB0NOD

In der ersten Zeile ist eingetragen, da~ der Suchbefehl }ber den eigenen Node
(Userport mit SSID 0) abgestrahlt wird. Die zweite Zeile bewirkt, da~ der
Suchpfad auch }ber den Port mit der SSID -2 (z.B. zweiter Userport) abgestrahlt
wird.
Die dritte Zeile zeigt, wie ein Suchpfad zum Nachbardigi DB0DIG eingegeben
wird. Genauso kannn ein Suchpfad auch zu einem nicht direkt erreichbaren
Digi/Node eingegeben werden. DB0ZDF ist im obigen Beispiel }ber den
Flexnet-Autorouter zu erreichen.

- Soll auf Kan{len mit SSID gesucht werden, sind diese als gesonderte Eintr{ge
  anzugeben.
- Statt jedesmal das eigene MYCALL anzugeben, kann auch nur kurz "-"
  eingetragen werden.

Beispiel dazu:  Suchpfade f}r FIND-Befehl

-
-2
DB0DIG -
DB0ZDF -



SYSOP: Anzeigen beim USER-Befehl
Anzeigen beim USER-Befehl
-------------------------

Bei der Anzeige der derzeit laufenden Verbindungen mit dem USER-Befehl werden
in der zweiten Spalte die Layer-2-States angezeigt. Diese sollen hier noch
einmal kurz aufgef}hrt werden. Zur genaueren Erkl{rung der einzelnen Zust{nde
sei auf die AX.25 Version 2 Protokoll-Spezifikation verwiesen.

S1     Disconnected
S2     Link Setup
S3     Frame Rejekt
S4     Disconnect Request
S5     Information Transfer
S6     REJ Frame sent
S7     Waiting Acknowledge
S8     Device Busy
S9     Remote Device Busy
S10    Both Devices Busy
S11    Waiting Acknowledge and Device Busy
S12    Waiting Acknowledge and Remote Device Busy
S13    Waiting Acknowledge and Both Devices Busy
S14    REJ Frame sent and Device Busy
S15    REJ Frame sent and Remote Device Busy
S16    REJ Frame sent and Both Devices Busy

Au~erdem wird in der 3. Spalte beim USER-Befehl die Anzahl der noch nicht
}bertragenen Frames angezeigt (U zahl). Wird hier nichts angezeigt so wurden
bereits alle Frames }bertragen.



SYSOP: Ende der Sysop-Kurzdocumentation
Ende der Sysop-Kurzdocumentation f}r PC/Flexnet Version 3.3e
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So, das war sie, die Sysop-Kurzdocumentation die mir vom Frank, FX1USH, Sysop
der NB0USH in Unterschleisheim bei M}nchen zur Verf}gung gestellt wurde.
Ich hoffe das die nun jedem Flexnet-User vorliegende Kurzdocumentation }ber
einige Probleme und Fragen im Umgang mit Flexnet weiterhelfen konnte.

Die Kurzdocu ist nun zwar zu Ende, die SYSOP-Reihe in den Mailboxen allerdings
noch lange nicht! Ich werde n{mlich auch weiterhin versuchen, die allerneuesten
Informationen }ber den Flexnet zusammenzutragen und hier in den Boxen, gekenn-
zeichnet durch das Wort "SYSOP:" im Titel, einzuspielen.

F}r Anregungen, Kritik, aber auch f}r Fragen oder Probleme im Umgang mit
Flexnet bin ich jederzeit zu haben! Vieleicht entstehen dadurch ja noch einige
interessante Mails der SYSOP-Reihe...

Was ist geplant?
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Weitergehen wird die SYSOP-Reihe demn{chst (wenn ich wieder mal Zeit zum tippen
habe) mit dem Vorstellen einiger interessanter Batch-Dateien zum Aufrufen von
Flexnet und dessen vielseitigen Modulen. Weiterhin werde ich bei Gelegenheit
auch die einzelnen Module (besonders die bei denen kein *.DOC-File vorhanden
ist) n{her erl{utern.
Au~erdem bin ich gerade dabei (au~erhalb der SYSOP-Reihe) eine mir ebenfalls
zur Verf}gung gestellte Funktionsbeschreibung }ber die M|glichkeiten von
Flexnet und dessen vielseitigen Modulen in die Mailboxen einzuspielen. Damit
will ich hautps{chlich den Flexnet-Gegnern zeigen, was sie mit ihrer Sturheit
und ihrem falschen Stolz alles vers{umen!!

Also: Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage!

    Tsch}}}}ss! 55+73 de Andreas, Sysop der BX0GBF in Ergoldsbach/Landshut!


Befehl: MH-Liste

Hallo Flexnetbenutzer

Das der Flexnetnode eine sehr sch|ne Mh-Liste besitzt wird wohl den meisten
gel{ufig sein. Welche verschiedenen Funktionen sie aber noch inne hat wissen
wohl nur die Wenigsten von euch.
Ich werde nun im einzelnen die verschiedenen Funktionen erkl{ren.

1. Normales Abfragen der MH-Liste

Dies geschieht ganz einfach durch die Eingabe von MH (Return)
Man bekommt daraufhin eine 3-Spaltige Liste, welche das Rufzeichen einer
direktgeh|rten Station, die Zeit, wielange dies schon her ist, sowie den Port
auf dem die Station geh|rt wurde, enth{lt.

2. Begrenzte Abfrage der MH-Liste

Will man nicht immer die letzten 30 Eintrage der Liste erhalten, sondern
weniger, so mu~ man einfach hinter das MH noch die Anzahl der gew}nschten
Stationen angeben plus einem Doppelkreuz. Das ganze sieht dann beispielsweise
f}r 15 Stationen wie folgt aus.
 mh 15#

Wichtig ist hierbei das Doppelkreuz (#)!!! Dieses MUSS in dem Bereich 10-15
angegeben werden, damit der Node unterscheiden kann, ob es sich um die Anzahl
der gew}nschten Stationen handelt, oder um den Port, von dem man die Liste
haben will. N{heres dazu sp{ter.
]brigens ist die Abfrage der MH-Liste ab mindestens 10 Stationen m|glich.
Eintr{ge wie MH 5# werden vom Node einfach ignoriert!
Also nicht vergessen, das kleinste was man abfragen kann ist MH 10#. nach oben
hin sind dagegen keine Grenzen gesetzt. Wenn ihr also wissen wollt, was so in
den letzten Wochen alles los war, dann fragt doch einfach mal MH 500# ab :-)

Neben der begrenzten St}ckzahl der Liste kann man aber auch f}r jeden Port
extra eine MH-Liste abfragen. Dies geschieht durch die Eingabe der Portnummer
hinter dem MH.
Also mit    MH 5  bekommt man den 5.Port.
Diese Abfragem|glichkeiten sind nat}rlich nur dann vorhanden, wenn der
entsprechende Node auch 5 Ports hat, d.h. auf 5 Kan{len QRV ist. Einige Nodes
sind inzwischn auf 2 Kan{len QRV, und bei diesen kann man diese Funktion ruhig
mal ausprobieren (MZ9NOD, R0NODE).
Beim R0NODE ist es z.B. so, da~ man mit der Eingabe MH 0 die MH-Liste von Kanal
24 erh{lt, w{hrend man mit MH 1 die Liste von Kanal 25 bekommt.


3. Die verschiedenen Suchfunktionen

[hnlich wie die Ausgabe der MH-Listen der einzelnen Ports funktioniert auch die
Suchfunktion des Flexnet-Nodes.
Man kann in diesem node nach einem bestimmten Rufzeichen, Rufzeichengruppe oder
sonstigen Kennzeichen suchen.
Will man z.B. wissen, wann ein Node die Station XY1HI zuletzt geh|rt hat, so
mu~ man einfach ein MH XY1HI an den Node schicken. Man bekommt daraufhin eine
Auflistung wann der Node diese Station zuletzt geh|rt hat, und auf welchem Port
dies war.

Genauso ist es auch mit verschiedenen Rufzeichengruppen. Ein Paradebeispiel
sind hierf}r die Goldbachfunker aus Ergoldsbach. Ihre Rufzeichenkombinationen
haben alle ein XXZGBF, wobei das X f}r einen Buchstaben und das Z f}r eine Zahl
steht. Will man also wissen, wer von den GBFs alles drauf war, so fr{gt man
einfach die Mh-Liste mit
MH GBF  ab, worauf man s{mtliche Stationen mit der Buchstabenkombination GBF
erh{lt. Sehr n}tzlich ist diese Suchfunktion auch wenn man anstatt GBF ein NOD
eingibt, dann dann hat man sofort alle Nodes aufgelistet, was ja f}r ein
Weiterconnecten recht sinnvoll ist.


So, ich hoffe, da~ ich euch die Funktionen des Nodes betreffs der MH Abfrage
etwas erkl{rt habe. Vielleicht n}tzt es ja dem einen oder anderen etwas.
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    r21mu @ r0box   -   93051 Regensburg/Ziegetzberg   -   18.04.1996

